Indonesien als Schlüsselmarkt für De.mem: Wasser als kostbarer Rohstoff
Die Expansion der De.mem Unternehmensgruppe konzentriert sich zunehmend auf den dynamischen Asien-Pazifik-Raum. Mit Harry De Wit als neuem Aufsichtsratsvorsitzenden, der tief verwurzelt sowohl in der asiatischen als auch australischen Geschäftswelt ist, sieht sich das Unternehmen gut gerüstet, eine neue Wachstumsphase zu starten.
Speziell Indonesien erweist sich als Knotenpunkt für die Wasser- und Abwasserfiltrationsbranche, nicht zuletzt aufgrund des massiven Wachstumspotentials im Lande. Indonesien, der weltweit größte Inselstaat, steht einem gewaltigen Problem der Wasserknappheit gegenüber.
Trotz des umgebenden Meeres plant das Land nun milliardenschwere Investitionen, um die städtische Trinkwasserversorgung und Abwasserentsorgung zu verbessern – besonders in der Metropole Jakarta. Prognosen zufolge sollen bis 2035 zwei Drittel der indonesischen Bevölkerung in Städten wohnen, was die Nachfrage nach umfassender Wasserinfrastruktur erheblich steigern wird.
Für De.mem eröffnet sich insbesondere in der urbanen Wasserversorgung ein vielversprechender Markt. Während in Jakarta gerade einmal 64 Prozent der Bevölkerung Zugang zu Leitungswasser haben, sind die Einkaufspreise für schlichtes Trinkwasser aus Plastikflaschen nach wie vor hoch: ein Bereich, in dem De.mem mit seinen Haushaltfiltrationstechnologien punkten kann.
Auch im industriellen Bereich, zum Beispiel für Hotels und die landwirtschaftlich intensive Plantagenwirtschaft, sieht De.mem Potenzial. Da die Landwirtschaft für 80 Prozent des nationalen Wasserverbrauchs verantwortlich ist, steht das Land vor der Herausforderung, seine Bewässerungssysteme grundlegend zu modernisieren.
Die Pläne der indonesischen Regierung, so beeindruckend sie auf dem Papier erscheinen mögen, werden zweifellos signifikante Investitionen erfordern, die weit über die jetzt bereits eingeplanten Summen hinausgehen. Ein funktionierender Wassersektor könnte auf lange Sicht allerdings den Weg für eine stabile wirtschaftliche Zukunft des Inselstaates ebnen.

