IBM: Software-Geschäft treibt Wachstum trotz trägere Beratungssparte
Der traditionsreiche IT-Konzern IBM verzeichnete im Schlussquartal 2025 einen starken Wachstumsschub dank seines Geschäfts mit Software und IT-Infrastruktur. Diese Dynamik konnte die schwächere Entwicklung in der Beratungssparte mehr als ausgleichen. Für das Jahr 2026 plant das Unternehmen weiteres Wachstum, jedoch zunächst mit einem leicht moderateren Tempo als im Vorjahr. Übernahmen wie die von Red Hat, HashiCorp und Confluent haben das Software-Segment erheblich gestärkt und finden positiven Anklang bei Investoren.
IBM konnte seinen Umsatz im letzten Quartal des Jahres im Vergleich zum Vorjahr um zwölf Prozent auf nahezu 20 Milliarden Dollar steigern. Im gesamten Jahr 2025 ergab sich ein solides Umsatzwachstum von acht Prozent auf 67,5 Milliarden Dollar. Ohne die Auswirkungen des schwachen US-Dollars betrug der Zuwachs sechs Prozent. Der Gewinn kletterte um bemerkenswerte drei Viertel auf 10,6 Milliarden Dollar.
Für 2026 prognostiziert IBM ein währungsbereinigtes Umsatzwachstum von mindestens fünf Prozent, was die Erwartungen der Analysten übertrifft. Die IBM-Aktie konnte im vorbörslichen Handel am Donnerstag um über acht Prozent auf 318,80 Dollar zulegen. Nach einer Phase von Gewinnmitnahmen seit Mitte November nähert sich der Aktienkurs nun wieder seinem Rekordhoch von knapp 325 Dollar.
Laut Analyst Brian Essex von JPMorgan bleibt der Fokus der Anleger stark auf das besonders profitable Software-Geschäft gerichtet.

