Ian McKellen über das Leben mit 86 - 'Der Tod wird allgegenwärtig'
(BANG) - Sir Ian McKellen gibt zu, dass er seit seinem Sturz im Jahr 2024 "akzeptiert hat, dass ich nicht unsterblich bin".
Der 86-jährige Schauspieler stürzte während einer Aufführung von 'Player Kings' im Londoner Noel Coward Theatre schwer und kehrte nach einer Wirbelverletzung und einem Handgelenksbruch allmählich wieder zur Arbeit zurück.
Über seine Sterblichkeit sagte er gegenüber dem 'Sunday Times Culture'-Magazin: "Ich habe akzeptiert, dass ich nicht unsterblich bin. Aber ich bin noch funktionsfähig. Und die Unausweichlichkeit der Sterblichkeit kommt nicht nur von dem, was man selbst empfindet, sondern auch von der einfachen Tatsache, dass Freunde sterben – ständig. Wenn man jung ist, ist der Tod etwas Erstaunliches, etwas Faszinierendes, aber er ist ein Merkmal des Älterwerdens. Der Tod wird allgegenwärtig."
Seine neueste Rolle ist die Teilnahme an der VR-Produktion (Virtual Reality) 'An Ark at the Shed'. Da es sich nicht um Live-Theater handelt, fällt es ihm leichter. Er erklärte: "Wenn etwas mit deinem Körper, deinem Geist oder deiner Verfassung nicht stimmt, kannst du während der Dreharbeiten einfach innehalten und sagen: 'Kann ich einen Tee haben?' Live-Theater kann man nicht unterbrechen." Das heißt aber nicht, dass er Live-Auftritte nicht mehr genießt, wie er hinzufügt: "Ich kann mir immer noch Texte merken, und in Anbetracht meines Alters ist alles in Ordnung."


