Huthi-Rebellen wollen trotz Militärschlag gegen israelische Schiffe im Roten Meer vorgehen
Nach dem kürzlich erfolgten Militärschlag der USA und ihrer Verbündeten im Jemen haben die Huthi-Rebellen angekündigt, weiterhin Schiffe mit angeblicher israelischer Verbindung im Roten Meer anzugreifen. Ein Sprecher der Rebellen äußerte gegenüber dem Huthi-Fernsehsender Al Massirah am Freitag, dass es keine Rechtfertigung für die Aggression gegen den Jemen gebe und betonte, dass keine Bedrohung für die internationale Schifffahrt im Roten Meer und im Arabischen Meer bestehe. Die weiterhin angestrebten Ziele seien "israelische Schiffe oder solche, die die Häfen des besetzten Palästinas anlaufen".
In der Nacht zum Freitag haben die USA und Großbritannien, unterstützt von den Niederlanden, Kanada und Bahrain, die Stellungen der Huthi-Rebellen angegriffen. Die Militäraktion sei eine Reaktion auf die "illegalen, gefährlichen und destabilisierenden" Angriffe der Huthi auf Schiffe im Roten Meer und basiere auf dem Recht zur Selbstverteidigung, wie in einer gemeinsamen Erklärung erklärt wurde. Auch die Bundesregierung unterstützt diese Position. Als Reaktion auf den Militärschlag drohte ein Vertreter der vom Iran unterstützten Huthi laut Al Massirah mit Vergeltung.
Seit dem Ausbruch des Gaza-Krieges zwischen Israel und der islamistischen Hamas greifen die Huthi-Rebellen immer wieder Schiffe mit angeblicher israelischer Verbindung im Roten Meer an. Aufgrund dieser Angriffe meiden große Reedereien zunehmend diese wichtige Handelsroute. Zusätzlich attackieren die Huthi-Rebellen Israel direkt mit Drohnen und Raketen. (eulerpool-AFX)

