Huthi-Miliz droht mit Luftblockade: Auswirkungen auf internationalen Flugverkehr
Nach einem Raketenangriff, der den Bereich um den internationalen Flughafen bei Tel Aviv traf, eskaliert die Situation weiter. Die Huthi-Miliz im Jemen, die Unterstützung aus dem Iran bekommt, hat nun konkrete Drohungen formuliert, den Flugverkehr nach Israel erheblich zu stören. Militärsprecher Jahja Sari kündigte eine "umfassende Luftblockade" an und erklärte, dass der Flughafen Ben Gurion im Fokus weiterer Angriffe stehe. Fluggesellschaften weltweit seien aufgefordert, aus Sicherheitsgründen alle Flüge nach Israel auszusetzen.
Unter den Fluggesellschaften, die prompt reagierten, ist auch die Lufthansa-Gruppe zu nennen, die ihre Flugverbindungen in und aus dem Land zunächst bis Dienstag eingestellt hat. Dieser Schritt dient dem Schutz von Passagieren und Personal und spiegelt die Unsicherheit wider, die der Raketenangriff mit sich gebracht hat.
Währenddessen bestreitet der Iran jegliche Verantwortung für den Angriff, bei dem nach Auskunft des Rettungsdienstes Magen David Adom acht Menschen verletzt wurden. Die internationalen Reaktionen bleiben abzuwarten, doch betonen die aktuellen Entwicklungen die angespannte Atmosphäre in der Region.

