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„House of Games Berlin“ zieht in geschichtsträchtige Berliner Immobilie „LUX“

10. Juni 2025, 12:35 Uhr · Quelle: GAMEtainment
Das „House of Games Berlin“ wird 2026 in einer historischen Immobilie an der Rotherstraße eröffnet und soll als zentraler Hub für die Games-Branche fungieren. Unterstützt von der Senatskanzlei mit 4,6 Millionen Euro, wird die Initiative zahlreiche Unternehmen und kreative Akteure an einem Standort vereinen.

Heute Vormittag wurde der Standort für das „House of Games Berlin“ feierlich – in Anwesenheit des Regierenden Bürgermeisters von BerlinKai Wegner, der Senatorin für Wirtschaft, Energie und BetriebeFranziska Giffey, und rund 250 Vertreterinnen und Vertretern der Games- und Creative Technologies-Wirtschaft – bekanntgegeben.

Das Gelände rund ums LUX wird zum zentralen Hub:

Hier entsteht das „House of Games Berlin“.

Auf bis zu 15.000 Quadratmetern werden an diesem zentralen Berliner Standort in der Rotherstraße 8-11 – unmittelbar am S- und U-Bahnhof „Warschauer Straße“ – ab 2026 zahlreiche Unternehmen aus dem nationalen und internationalen Games-Ökosystem ihre neuen eigenen und gemeinsam genutzten Räume beziehen. In den geschichtsträchtigen und zugleich hochmodernen Gebäude-Ensembles werden zeitnah die notwendigen Ausbaumaßnahmen im „House of Games Berlin“ beginnen. Die Immobilie befindet sich aktuell im Rohbau.

Erste Mietende bereits bekannt

Zahlreiche Mietinteressenten, u.a. bestehend aus dem „House of Games Berlin“-Steuerungskreis, wie Ubisoft Berlin als Ankermieter, die vom game-Verband getragenen und unterstützten Institutionen USK (Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle) und Stiftung Digitale Spielekultur, der Betreiber des „House of Games Berlin“, die Wista Management GmbH, und medianet berlinbrandenburg e.V. haben – ebenso wie viele weitere Akteure der Branche – bereits konkretes Mietinteresse am „House of Games Berlin“ bekundet und befinden sich teils schon in detaillierten Vertragsverhandlungen.

Das „House of Games Berlin“ – eine Vision für die Hauptstadt und darüber hinaus

Die Vision ist es, mit dem House of Games Berlin einen kreativen, pulsierenden Ort zu schaffen, der das gesamte Games- und Creative Technologies-Ökosystem abbildet. Mit einem kollaborativen Ansatz, der sich z.B. in gemeinsam nutzbaren sog. „Shared Spaces“ wie Meeting- und Workshop-Räumen, Studios für Podcast-Aufnahmen, Lounge-Zonen und Veranstaltungsflächen widerspiegelt, werden durch Vernetzung und Zusammenarbeit neue Maßstäbe gesetzt, die zeigen sollen, welche Innovationskraft in der Hauptstadtregion vorhanden ist. National wie international soll das „House of Games Berlin“ eine Strahlkraft erzeugen und maßgeblich dabei unterstützen, Berlin zu einem führenden Games-Hotspot weiterzuentwickeln.

Ziel ist es, ein stetig wachsendes Netzwerk aus nationalen und internationalen Games-Studios, Startups und Indie-Studios, E-Sport-Playern, Technologie-Anbietenden und Dienstleistungen, Agenturen, Verbänden und Vereinen, Kultur- und Forschungseinrichtungen sowie Freelancern unter einem Dach zu versammeln, die von den zahlreichen Netzwerkeffekten profitieren.

Kai Wegner und Franziska Giffey erläuterten den anwesenden Gästen die herausragende Bedeutung dieses Projekts für die Hauptstadtregion. Als symbolischen Akt für die Standortbekanntgabe betätigten der Regierende Bürgermeister und die Senatorin auf einem überdimensionalen Gaming-Controller zeitgleich den „Play“-Button, um die Relevanz des Starts des „House of Games Berlin“ zu unterstreichen.

Das „House of Games Berlin“ wird maßgeblich von der Berliner Senatskanzlei mit 4,6 Millionen Euro als Investitionsförderung des Ausbaus der Immobilie unterstützt und ist zudem ein zentrales Vorhaben des aktuellen Berliner Koalitionsvertrag.

Kai Wegner, der Regierende Bürgermeister von Berlin:

„Wir bauen in Berlin mit dem House of Games etwas ganz Besonderes auf: einen Standort für Unternehmen, Entwickler und Startups der Games-Szene. Schon heute ist die Games Branche ein wichtiger Wirtschaftsfaktor für Berlin – mit etwa 250 Millionen Euro Umsatz jährlich und mehr als 3.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Ich bin mir sicher, das House of Games wird ein Zuhause für etablierte Unternehmen, Entwickler und Gründer aus Deutschland und aller Welt werden. Denn in dieser zentralen Lage kommt alles zusammen: Historie, moderne Infrastruktur, Kreativität. Das ist der perfekte Mix für Innovationen, Austausch und Entwicklung.“ 

 

Franziska Giffey, Senatorin für Wirtschaft, Energie und Betriebe: 

„Berlin wird mit dem House of Games zur ersten Adresse für die Games-Branche in Deutschland. Die Games-Branche ist neben FinTech, GreenTech und Health-Tech längst ein wichtiger Motor für Innovation, Digitalisierung und wirtschaftliches Wachstum in Berlin. Deshalb ist es erklärtes Ziel unserer Wirtschaftspolitik, diesen dynamischen Sektor in unserer Stadt kontinuierlich auszubauen. Allein im vergangenen Jahr haben wir dafür über 6 Millionen Euro Landesfördermittel für die Games-Branche und nochmal 4 Millionen Euro für den Visual Effects Bereich zur Verfügung gestellt. Dieses Niveau wollen wir auch im kommenden Doppelhaushalt aufrechterhalten. Wir setzen uns auch im Bund für eine bessere Games-Förderung ein. Unsere Botschaft an die Games-Unternehmen, Studios, Startups und die Entwicklerinnen und Entwickler ist klar: Wir sehen Euch, wir wollen Euch in Berlin! Mit dem House of Games bekommt Ihr nun ein echtes Zuhause in Berlin, das Vernetzung, Förderung und Sichtbarkeit unterstützt. Dieses Projekt ist ein weiterer Schritt auf unserem Weg zum Innovationsstandort Nummer eins in Europa.“

Jeannine Koch, Vorstandsvorsitzende / Geschäftsführerin medianet berlinbrandenburg:

„Mit der Bekanntgabe der Immobilie und dem zentralen Standort für das House of Games Berlin ist ein wichtiger Meilenstein für dieses wegweisende Vorhaben erreicht worden. Mit dem „LUX“ wurde ein Zukunftsort für das House of Games Berlin identifiziert, an dem ein lebendiger, kreativer Ort für Kollaborationen und Innovationen entstehen wird. Dieses wachsende Ökosystem signalisiert künftig, national wie international, dass dort, wo Synergien und nachhaltige Kooperationen entstehen, nicht nur die Unternehmen und ihre Akteurinnen und Akteure profitieren, sondern die gesamte Wirtschaftskraft einer Region. Seit vielen Jahren sowie auch zukünftig ist es medianet ein wichtiges Anliegen, die Games- und Creative Technologies-Wirtschaft der Hauptstadtregion voranzubringen und über die nationalen Grenzen hinaus sichtbar zu machen. Als federführende koordinative Instanz für das Projekt und als Landesvertretung für die Games-Wirtschaft wollen wir somit einen Beitrag leisten, dass das House of Games Berlin erfolgreich realisiert werden kann. Ein besonderer Dank gilt dabei der Berliner Senatskanzlei für ihr sehr großes Engagement – selbst in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten – und der Berliner Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe für die tatkräftige Unterstützung.“

Felix Falk, Geschäftsführer game – Verband der deutschen Games-Branche:

„Mit dem House of Games Berlin entsteht ein einzigartiger Ort mit internationaler Strahlkraft, der dazu beitragen wird, ganz Deutschland als aufstrebenden Games-Standort weltweit noch sichtbarer und bekannter zu machen. Mit diesem Projekt können wir gemeinsam die große Vielfalt der Branche, ihre Kultur, Wirtschaftskraft und Innovationsfähigkeit wunderbar erlebbar machen.“

Roland Sillmann, Geschäftsführer Wista Management GmbH:

„Der ideale Standort für das House of Games Berlin ist gefunden. Hier vor Ort haben wir die perfekte Ausgangsvoraussetzung für unser Vorhaben, sowohl eine inspirierende Umgebung für die einziehenden Gaming-Firmen als auch eine starke Standort-Community zu erschaffen. Die zentrale Lage ermöglicht es uns als Betreiber außerdem, ein Innovationsökosystem im Osten Berlins und in Zusammenarbeit mit den Berliner Zukunftsorten in der gesamten Stadt zu entwickeln. Wir werden als Standortbetreiber von Innovationsorten wie z.B. im Technologiepark Adlershof unsere Kompetenz einbringen, Räume so zu gestalten, dass die Firmen und Talents Zugang zu dem erhalten, was sie jeweils benötigen: passende Infrastruktur, Netzwerk oder Kooperationsmöglichkeiten mit Wissenschaft und Technologiefirmen.“

Benedikt Grindel, Zone Managing Director, Ubisoft Production Studios:

„Das House of Games Berlin ist ein wegweisendes Projekt für die deutsche Games-Branche. Als großes internationales Unternehmen ist für Ubisoft ein vielfältiges Umfeld wichtig, um einen Standort langfristig zu entwickeln. Wir brauchen ein Ökosystem aus großen, mittleren und kleinen Unternehmen, eine echte digitale Spiele-Entwicklungs-Kultur. Der regelmäßige informelle Austausch, das gemeinsame Nutzen der Infrastruktur und das Zusammenspiel von Industrie, Ausbildung, Wissenschaft, Verband, Jugendschutz und Dienstleistern werden das House of Games Berlin zu einem lebendigen Ort machen. Für Berlin und für Deutschland ist das ein Game Changer und ein wichtiger Baustein, in Zukunft zu den großen internationalen Zentren der Games-Entwicklung aufzuschließen.“

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[gametainment.net] · 10.06.2025 · 12:35 Uhr
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