Hönle Gruppe trotzt herausforderndem Marktumfeld mit Stabilität und Innovation
Die Dr. Hönle AG vermeldet ein solides Ergebnis trotz schwieriger Marktbedingungen. Die Gruppe erzielte in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2024/25 einen Umsatz von 69,8 Millionen Euro, was einem Rückgang von 3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Das Betriebsergebnis vor Abschreibungen (EBITDA) belief sich auf 3,6 Millionen Euro, ein Rückgang um 12 Prozent. Besonders positiv entwickelte sich der operative Cashflow, der 3,7 Millionen Euro erreichte.
Das wirtschaftliche Umfeld, geprägt von geopolitischer Unsicherheit, belastete insbesondere den Bereich Klebstoffsysteme. Dennoch zeigt sich die Business Unit Härtung robust, da unrentable Produktlinien aufgegeben wurden. Positiv hervorzuheben ist der Bereich der Entkeimung mittels UV-Technik, der trotz der Herausforderungen kontinuierlich wächst.
Hönle verfolgt auch weiterhin seine Strategie der Innovation und Prozessoptimierung. In der Business Unit Härtung konzentriert sich das Unternehmen auf Lösungen für den Verpackungsdruck und die Oberflächenbeschichtung. Die Markteinführung des UV-Scan MACS-Systems zur Prozessoptimierung und die Zusammenarbeit mit einem Beschichtungsmaterialhersteller unterstreichen diesen Innovationskurs. In der Klebstoffsystem-Sparte liegt der Fokus auf UV-härtenden Klebstoffen, insbesondere für die Anwendungsbereiche Electronics, Medical und Optics. Auch die Entkeimungssparte zeigt vielversprechende Anzeichen für Wachstum, insbesondere in der Halbleiter- und Lebensmittelindustrie, durch den Einsatz umweltfreundlicher UV-Technologie.
Für das Gesamtjahr erwartet die Hönle Gruppe einen Umsatz zwischen 92 und 94 Millionen Euro. Trotz des herausfordernden Umfelds und des prognostizierten Umsatzrückgangs wird ein bereinigtes EBITDA zwischen 5 und 6 Millionen Euro angestrebt.

