Hochrangige Gespräche zwischen USA und Iran in Aussicht
US-Präsident Donald Trump hat eine direkte Gesprächsrunde zwischen den USA und dem Iran angekündigt. Einem geplanten Treffen am Samstag kommt eine besondere Bedeutung zu, da es auf 'fast höchster Ebene' stattfinden soll. Der Ankündigung vorausgegangen war ein Treffen Trumps mit dem israelischen Premierminister Benjamin Netanjahu im Weißen Haus.
Während Präsident Trump das direkte Gespräch sucht, zeigte sich Irans Präsident Massud Peseschkian offen für den Austausch über Dritte. Über den Oman soll eine Antwort Teherans auf ein Schreiben Trumps übermittelt worden sein. Trump warnte, dass das Scheitern der Gespräche ernste Konsequenzen für den Iran hätte und betonte die Notwendigkeit, dass das Land keine Atomwaffen besitzt.
Premierminister Netanjahu pflichtete ihm bei und betonte die Gefährlichkeit eines nuklear bewaffneten Irans. Die Atmosphäre zeichnet sich durch eine Mischung aus Verhandlungsbereitschaft und Entschlossenheit aus. Bereits Anfang des Jahres hatte Trump den Iran zur Zusammenarbeit aufgerufen, thematisierte aber auch die Gefahr eines Vertrauensbruchs.
Ajatollah Ali Chamenei, Irans oberster Führer, blieb jedoch skeptisch und lehnte direkte Verhandlungen ab. Nach Trumps Rückzug aus dem Wiener Atomabkommen 2018 hat der Iran die Urananreicherung intensiviert, obwohl er nach wie vor betont, keinerlei Atomwaffenambitionen zu verfolgen. Die Entschlossenheit der USA und Israels, ein nuklear bewaffnetes Iran zu verhindern, bleibt bestehen.

