Heineken kündigt umfangreiche Stellenstreichungen an: Effizienzsteigerung durch Digitalisierung und KI

Der renommierte niederländische Bierbrauer Heineken plant in den kommenden zwei Jahren die Reduzierung seiner Belegschaft um 5.000 bis 6.000 Stellen. Dies geschieht im Zuge der unternehmensinternen Bestrebungen, die Kosten signifikant zu senken, wie das Unternehmen aus Amsterdam kürzlich bekanntgab.
Heineken sieht sich einem kontinuierlichen Rückgang des weltweiten Bierabsatzes gegenüber. Im vergangenen Jahr verzeichnete das Unternehmen einen Absatzrückgang von 1,2 Prozent. Besonders herausfordernd bleibt die Marktsituation in Nord- und Südamerika sowie Europa. Im Jahr 2025 wird dennoch ein Umsatz von circa 34,2 Milliarden Euro und ein Gewinn von rund 1,9 Milliarden Euro prognostiziert.
Der international agierende Konzern beschäftigt derzeit etwa 87.000 Mitarbeiter in 190 Ländern. Um die künftige Wettbewerbsfähigkeit zu sichern, setzt Heineken verstärkt auf Digitalisierung und den Einsatz von Künstlicher Intelligenz, insbesondere im Marketingbereich.
Auch ist geplant, einige der bestehenden Brauereien zu schließen. Welche Standorte konkret durch den Stellenabbau betroffen sein werden, bleibt aktuell noch unklar.
Zur Optimierung der Ausgaben plant das Unternehmen, jährlich Einsparungen in Höhe von 400 bis 500 Millionen Euro zu realisieren. Bereits zuvor hatte Heineken im Rahmen umfassender Umstrukturierungsmaßnahmen angestrebt, insgesamt zwei Milliarden Euro einzusparen. Dies schließt auch den Abbau von rund 400 Arbeitsplätzen am Hauptsitz in Amsterdam ein.

