Havariekommando zieht sich vom Öl-Tanker "Eventin" zurück
Nach intensiven Einsätzen hat das Havariekommando den Einsatz rund um den havarierten Tanker "Eventin" in der Ostsee offiziell abgeschlossen. Die Pressestelle teilte mit, dass staatliche Notschlepper nun durch kommerzielle Schlepper ersetzt wurden. Die Situation wird als stabil beschrieben und es besteht keine unmittelbare Gefahr mehr.
Der fast zwei Jahrzehnte alte Tanker, beladen mit rund 100.000 Tonnen Öl, geriet am vergangenen Freitag in Seenot nördlich von Rügen. Aktuell liegt er gesichert in der Nähe des Stadthafens von Sassnitz. In einer Entfernung von etwa fünf Kilometern vor der Küste wird das 274 Meter lange Schiff von zwei Schleppern in Position gehalten, während die weiteren Schritte noch festgelegt werden müssen.
Die Verantwortlichen übergaben um 20.00 Uhr die Kontrolle an das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Ostsee. An Bord des derzeit ohne Strom betriebenen Tankers befindet sich noch eine Besatzung von 24 Mitgliedern.

