Hamborner Reit mit Umsatzwachstum durch Zukäufe, jedoch sinkendem FFO
Der Immobilienkonzern Hamborner Reit konnte durch strategische Objektzukäufe im letzten Jahr seine Einnahmen aus Mieten und Pachten steigern. Diese stiegen im Vergleich zum Vorjahr um zwei Prozent auf 93 Millionen Euro, wie am Dienstag anhand vorläufiger Zahlen bekannt gegeben wurde. Ein erfreuliches Wachstum für das Unternehmen, doch die Kehrseite der Medaille zeigt sich auf einer anderen Ebene.
Der für die Branche entscheidende Wert Funds from Operations (FFO) verzeichnete einen Rückgang um 5,5 Prozent und lag bei 51,6 Millionen Euro. Ausschlaggebend hierfür waren unter anderem gestiegene Kosten in den Bereichen Instandhaltung, Personal sowie Verwaltung. Trotz des Rückgangs liegt der FFO leicht über den durchschnittlichen Erwartungen der Analysten.
Die Aktie verzeichnete einen Rückgang des Nettovermögenswertes um 2,3 Prozent und steht bei 9,79 Euro. Was die Zukunft betrifft, hat sich das Unternehmen bereits geäußert; es wird erwartet, dass die Einnahmen aus Mieten und Pachten, unter anderem durch den Verkauf von Immobilien, auf 87,5 bis 89,0 Millionen Euro zurückgehen.
Ein weiterer Rückgang des FFO auf 44,0 bis 46,0 Millionen Euro wird prognostiziert, auch hier belasten steigende strategische und regulatorische Kosten. Positiv hingegen ist die Dividende, die auf dem Vorjahresniveau von 48 Cent je Aktie gehalten werden soll.

