Großbritannien forciert militärische Aufrüstung: Schwerpunkt auf U-Boote und Munition
Großbritannien hat ambitionierte Pläne zur Stärkung seiner Verteidigungsfähigkeiten enthüllt, darunter der Bau von bis zu zwölf neuen Angriffs-U-Booten. Diese strategische Entscheidung ist eine Antwort auf eine 'schnell wachsende Bedrohung' und soll sowohl die nationale Sicherheit als auch die Bündnispartner in der NATO über Jahrzehnte hinweg stärken, so die Regierung in London.
Im Rahmen einer umfassenden Überprüfung der Verteidigungspolitik, die am heutigen Montag vorgestellt werden soll, wird erwartet, dass Premierminister Keir Starmer die britischen Streitkräfte in erhöhte 'Kriegsbereitschaft' versetzen möchte. Der Bericht sieht zudem eine Bestätigung der Investitionen über 15 Milliarden Pfund für britische Atomwaffenprogramme vor, was Zehntausende Arbeitsplätze im gesamten Land schaffen soll.
Auch das Verteidigungsministerium unternimmt starke Schritte und plant, die Munitionsproduktion mit einer milliardenschweren Investition anzukurbeln. Geplant ist der Bau von mindestens sechs neuen Fabriken, um die Streitkräfte mit mehr weitreichenden Waffen auszustatten.
Verteidigungsminister John Healey betonte die Lektionen aus Russlands Einmarsch in der Ukraine: Eine starke militärische Schlagkraft erfordert eine ebenso starke industrielle Basis, weswegen die Stärkung dieser Strukturen entscheidend sei, um Abschreckung und Sicherheit zu gewährleisten.

