Globale Reisewelle erreicht neues Hoch: Frankreich bleibt Spitzenreiter
Der weltweite Tourismus hat sich nach pandemiebedingter Flaute eindrucksvoll erholt und erreichte bereits 2024 die Zahlen von 2019. Mit rund 1,47 Milliarden internationalen Ankünften ist die Reisefreudigkeit offensichtlich zurückgekehrt, wie aktuelle Daten der Welttourismusorganisation UN Tourism belegen.
Diese Organisation hat ihren Sitz in Madrid und ist der ehemalige UNWTO. Ein frisches Ranking zeigt, welche Reiseziele derzeit hoch im Kurs stehen. An der Spitze führt weiterhin unangefochten Frankreich. Doch im Gefolge lauern spannende Entwicklungen: Spanien ist Frankreich dicht auf den Fersen, während Klassiker wie Italien und Neuzugänge wie Saudi-Arabien ebenfalls im Ranking zu finden sind.
Derweil zeigt sich, dass Bedenken über Flugemissionen kaum Auswirkungen auf das Reiseverhalten haben. Die Platzierungen von China und Großbritannien basieren mangels veröffentlichter Daten aktuell nur auf Schätzungen. Dennoch zeigt sich ein klares Bild: Beide Länder behaupten sich im Mittelfeld der attraktiven Reiseregionen, wobei Großbritannien mit beliebten Destinationen wie London und China mit historischen Schätzen punkten.
In Europa behaupten Länder wie Deutschland, Italien und die Türkei ihre Anziehungskraft, wobei Deutschland sich mit kultureller Vielfalt profiliert. Die Liste der beliebtesten Reiseziele bestätigt schließlich, dass Nordamerika mit den USA nach wie vor stark gefragt ist – trotz zu erwartender Einschränkungen der Einreisebedingungen.
Global betrachtet bleibt Frankreich die Krönung des internationalen Tourismus: Die Olympischen Spiele und Paralympics in Paris 2024 haben das ohnehin beliebte Reiseziel nochmals beflügelt. Die kulturelle und kulinarische Vielfalt des Landes zieht ungebrochen zahlreiche Touristen an.
Spannende Spitzenplätze und Aufsteiger prägen das Jahr 2024, und es bleibt abzuwarten, wie sich die weltweite Reiselandschaft weiterentwickeln wird.

