Geopolitische Balance: Guterres mahnt zu globaler Zusammenarbeit
António Guterres, scheidender Generalsekretär der Vereinten Nationen, übte Kritik am geopolitischen Kurs der Großmächte China und der Vereinigten Staaten unter der Führung von Präsident Donald Trump. In seiner letzten traditionellen Jahresauftaktpressekonferenz in New York betonte Guterres, dass die Lösung globaler Probleme nicht in der Dominanz einer einzelnen Macht liege, noch in der Teilung der Welt in rivalisierende Einflusssphären durch zwei Supermächte.
Diese Einschätzung bezog sich klar auf die USA und China, wie Guterres auf Nachfrage bestätigte. Stattdessen, so der Generalsekretär, müsse die Welt auf ein multipolares System setzen, das durch Netzwerke und ein integratives Design geprägt ist. Eine solche Struktur solle es ermöglichen, das Gleichgewicht durch Partnerschaften zu fördern, wobei der Handel, technologische Zusammenarbeit und internationale Kooperation zentral seien.

