Generationen unter Druck: Spannungen zwischen Jung und Alt in deutschen Unternehmen
Die Arbeitswelt in Deutschland steht vor einer Herausforderung, die bislang oft unterschätzt wurde: Generationenkonflikte. Eine neue Studie der Krankenkasse DAK-Gesundheit offenbart, dass mehr als ein Viertel der sogenannten Generation Z in ihrem Arbeitsalltag Spannungen zwischen unterschiedlichen Altersgruppen feststellen. Diese junge Altersgruppe, bestehend aus Beschäftigten, die zwischen 1995 und 2010 geboren wurden, bildet etwa 20 Prozent der rund 43 Millionen Erwerbstätigen im Land.
Besonders alarmierend ist, dass jeder vierte Betroffene berichtet, diese Konflikte als stark oder sehr stark belastend zu empfinden. Für mehr als die Hälfte sind die Spannungen weniger gravierend, während sich 19 Prozent gänzlich unberührt zeigen. Insgesamt fühlen sich 23 Prozent aller Arbeitnehmer von Generationenkonflikten betroffen. Besonders im Gesundheits- und Erziehungswesen ist das Problem mit 30 Prozent ausgesprochen prominent, während es in der Datenverarbeitungsbranche nur 12 Prozent der Beschäftigten betrifft.
Die Generationenkonflikte stellen für 18 Prozent der Betroffenen eine relevante Hürde im Arbeitsalltag dar. Dies zeigt, wie entscheidend es ist, ein Verständnis für die verschiedenen Perspektiven der unterschiedlichen Generationen zu entwickeln, um ein harmonisches Arbeitsklima zu fördern.

