Gemischte Konjunktursignale: Arbeitsmarkt, Unternehmensstimmung und internationale Beziehungen im Fokus
Die jüngsten Arbeitsmarktzahlen aus den USA zeichnen ein gemischtes Bild: Während die Beschäftigung im November stärker gestiegen ist als erwartet, erhöhte sich zugleich die Arbeitslosenquote. Überraschend schwach entwickelten sich hingegen die Stundenlöhne.
In Deutschland überraschte eine unerwartete Verbesserung der ZEW-Konjunkturerwartungen im Dezember. Das ZEW-Stimmungsbarometer kletterte um 7,3 Punkte auf 45,8, im Gegensatz zu den pessimistischen Erwartungen der Volkswirte.
Zur gleichen Zeit meldete die Bundesbank einen deutlichen Anstieg von Zahlungen per Smartphone in Deutschland. Diese Entwicklung wird begünstigt durch die häufige Nutzung von Debitkarten verschiedener Anbieter.
Indessen kämpft die Bundesregierung in Brüssel für einen Beitragsrabatt im nächsten EU-Haushalt. Der deutsche Europastaatsminister Krichbaum betonte bei den Verhandlungen die Notwendigkeit einer fairen Lastenteilung.
Im Vereinigten Königreich hellte sich die Unternehmensstimmung aufgehellt, entgegen den Erwartungen von Experten. Der Einkaufsmanagerindex stieg um 0,9 Punkte auf 52,1 Punkte und blieb damit im Wachstumsbereich.
Demgegenüber sank die Stimmung im Euroraum deutlich. Der Einkaufsmanagerindex fiel hier auf 51,9 Punkte und durchbrach damit den Aufwärtstrend.
Internationale Spannungen zeigen sich, da Ungarn die EU-Erweiterungserklärung aufgrund ihrer Haltung zur Ukraine-Politik blockiert. Währenddessen betonte Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche in Israel das Potenzial für Kooperationen in Hightech-Bereichen wie Cybersicherheit und Künstliche Intelligenz zwischen deutschen Unternehmen und israelischen Start-ups.

