Gemischte Gemengelage an den US-Börsen: Ein Blick auf Gewinner und Verlierer
Die Wall Street erlebte am Dienstag ein uneinheitliches Marktgeschehen: Während die Blue-Chip-Aktien zulegen konnten, gerieten die Technologiewerte an der Nasdaq unter Druck. Im Rampenlicht der Investoren standen die jüngst veröffentlichten Quartalszahlen einiger bedeutender Konzerne, die das Börsenbarometer in verschiedene Richtungen trieben.
Der Dow Jones Industrial Average legte um 0,3 Prozent zu und notierte bei 44.440 Punkten, während der S&P 500 nach seinem bisherigen Rekordhoch nun bei 6.305 Zählern verharrte. Der Nasdaq 100 hingegen verzeichnete ein Minus von 0,5 Prozent und fiel auf 23.066 Punkte zurück, nachdem er zuvor ebenfalls auf Höchstständen agierte.
Vor allem war es wieder ein Tag der gemischten Bilanzen: Coca-Cola stellte ein positives Ergebnis für das zweite Quartal vor, obwohl der Umsatz nur marginal um ein Prozent zunahm, bedingt durch nachteilige Wechselkurseffekte. Die Aktie verlor dennoch 0,7 Prozent an Wert.
Im Dow-Jones-Index bildeten die Papiere von Sherwin-Williams das Schlusslicht, da der Lack- und Farbenhersteller seinen Ausblick nach unten korrigierte, was zu einem Aktienverlust von 2,4 Prozent führte. Auch die Anteile des Rüstungs- und Luftfahrtunternehmens RTX fielen nach ähnlichen Prognosesenkungen um 1,2 Prozent.
Gleichzeitig wurde die Aktie von Danaher nach der Veröffentlichung konservativerer Quartals- und Jahresprognosen von Jefferies um 0,3 Prozent gedrückt. Besonders stark getroffen wurde General Motors, dessen enttäuschende Verkaufszahlen und die negativen Auswirkungen der Zollpolitik von Donald Trump zu einem Kursrutsch von 6,6 Prozent führten.

