Gemeinsame Transatlantische Strategie: EU und USA verstärken Druck auf Russland
Bei einem kürzlichen Treffen zwischen dem deutschen Außenminister Johann Wadephul und dem US-Senator Lindsey Graham zeichnete sich eine klare gemeinsame Linie gegenüber Russland ab. Wadephul hob hervor, dass Europa und die USA gemeinsam daran arbeiten müssen, den Druck auf den russischen Präsidenten Wladimir Putin zu erhöhen.
Er äußerte sich dazu auf der Plattform X und unterstrich die Wichtigkeit weiterer EU-Sanktionen. Putin müsse zu einer sofortigen und bedingungslosen Waffenruhe sowie an den Verhandlungstisch bereit sein. Unterstützt wird dieser Kurs durch ein parteiübergreifendes Sanktionspaket, das die US-Senatoren Lindsey Graham und Richard Blumenthal vorbereitet haben. Es wird im Senat voraussichtlich auf breite Unterstützung stoßen.
Graham plant jedoch, die diplomatischen Bemühungen seines Parteikollegen, des ehemaligen Präsidenten Donald Trump, nicht zu stören. Zusätzlich steht das Paket noch vor der Herausforderung, auch im Repräsentantenhaus eine Mehrheit zu finden. Ein weiteres Zeichen des transatlantischen Schulterschlusses war das Treffen zwischen EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und Senator Graham.
Von der Leyen würdigte dessen Entschlossenheit, den politischen Druck auf Moskau weiter zu intensivieren. Diese koordinierte Herangehensweise verdeutlicht das Bestreben beider Partner, Moskau zu ernsthaften Verhandlungen zu bewegen.

