Gemeinsame Anstrengungen zur Eindämmung der Vogelgrippe: Bund und Länder im Schulterschluss
In einem engagierten Schulterschluss beraten die Agrarminister von Bund und Ländern über die alarmierende Verbreitung der Vogelgrippe unter Kranichen und Geflügelbetrieben. Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer (CSU) hat in dieser drängenden Angelegenheit ein Treffen mit seinen Amtskollegen initiiert, um ein abgestimmtes Vorgehen zu koordinieren. Die enge Zusammenarbeit von Bund und Ländern soll sicherstellen, dass die Lage kontrolliert und effektiv bewältigt wird.
Angesichts der beispiellos großen Zahl von Kranichverendungen in Deutschland hat das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) als maßgebliche Einrichtung für Tierseuchen die Risikoeinschätzung auf "hoch" angehoben. Damit sind nicht nur die betroffenen Kranichbestände ein Anlass zur Sorge, sondern auch mehrere Geflügelbetriebe, die mit der Seuche ringen.
Die aktuelle Situation unterstreicht, wie entscheidend strikte Biosicherheitsmaßnahmen in den Betrieben sind. Tierhalterinnen und Tierhaltern wird eindringlich geraten, ihre Bestände sorgfältig abzusichern. Um wirtschaftliche Verluste abzumildern, existieren Entschädigungsregelungen für getötete Tiere, die gegenwärtig maximal 50 Euro pro Tier betragen. Zudem liegt ein wesentlicher Fokus auf der Eindämmung der Geflügelpest, um Handelsbeschränkungen für Geflügelprodukte zu verhindern und die Wirtschaft zu stabilisieren.

