Geiselnahme: CIA-Chef unternimmt diplomatische Reise zur Freilassung
Der Direktor der CIA, Bill Burns, plant laut Medienberichten in den kommenden Tagen eine Reise nach Europa, um Verhandlungen über die Freilassung der von der Hamas festgehaltenen Geiseln aus Israel zu führen. Laut dem Sender CNN, der sich auf informierte US-Beamte beruft, beabsichtigt Burns, Gespräche mit den Geheimdienstchefs Israels und Ägyptens sowie dem Ministerpräsidenten von Katar über ein Abkommen zur Freilassung der verbliebenen Geiseln zu führen.
Die Treffen mit Mossad-Direktor David Barnea, dem ägyptischen Geheimdienstchef Abbas Kamel und dem katarischen Ministerpräsidenten Mohammed bin Abdulrahman Al Thani werden voraussichtlich in Europa stattfinden. Die "Washington Post" hatte zuerst über diese Pläne berichtet.
Gemäß israelischer Informationen könnten von den mehr als 130 Geiseln, die noch in der Gewalt der palästinensischen Extremisten sind, nur noch etwas über 100 am Leben sein. Die Verhandlungen über ihre Freilassung hatten in letzter Zeit wieder Fahrt aufgenommen.
Bereits Ende November vergangenen Jahres wurde eine einwöchige Feuerpause unter Mithilfe von Katar, Ägypten und den USA vereinbart. In diesem Zeitraum ließ die Hamas nach und nach insgesamt 105 Geiseln frei. Im Gegenzug entließ Israel 240 palästinensische Häftlinge aus seinen Gefängnissen. (eulerpool-AFX)

