Gedämpfte Zuversicht an Europas Börsen trotz globaler Handelsgespräche
Die Stimmung an Europas Finanzmärkten bleibt verhalten, während die Marktteilnehmenden am Dienstag erneut Vorsicht walten ließen. Zwar konnte der EuroStoxx 50 sein zwischenzeitliches Minus von bis zu 0,5 Prozent etwas eindämmen, jedoch gelang es dem Index nicht, seine Verluste vollständig auszugleichen. Der Handelstag endete mit einem Rückgang von 0,11 Prozent auf 5.415,38 Punkten.
Ein differenziertes Bild zeigte sich außerhalb des Euroraums: Der britische Leitindex FTSE 100 verzeichnete einen Anstieg von 0,24 Prozent und schloss bei 8.853,08 Zählern. Im Gegensatz dazu fiel der Schweizer SMI nach seiner Feiertagspause um 0,12 Prozent auf 12.351,89 Punkte. Der gefeierte Pfingstmontag führte zu einer kurzen Atempause an der Züricher Börse.
Im Mittelpunkt des Interesses standen weiterhin die Handelsgespräche zwischen den Vereinigten Staaten und China, die am Dienstag ihre Fortsetzung in London fanden. Analyst Andreas Lipkow äußerte dazu: "Es bestehen teils Zweifel darüber, ob in England tatsächlich ein entscheidender Durchbruch erzielt werden kann." Die Komplexität der Strafzollthematik sei groß, und die chinesische Regierung strebe danach, gesichtswahrend aus dem Konflikt hervorzugehen.

