Futury auf Erfolgswelle: Millionenförderung für Frankfurter Start-up-Fabrik
Die Frankfurter Innovationsschmiede Futury hat einen bemerkenswerten Erfolg erzielt: Eine bedeutende Förderung durch den Bund sichert der Start-up-Fabrik eine finanzielle Aufstockung auf bis zu 20 Millionen Euro. Diese Unterstützung resultiert aus einem Wettbewerb des Bundeswirtschaftsministeriums, bei dem Futury als eine der herausragenden Start-up-Fabriken Deutschlands ausgezeichnet wurde.
Die Plattform profitiert dabei von einem Grundkapital in Höhe von 10 Millionen Euro, das durch privates Engagement bereits gesichert war. Futury wird durch ein breites Bündnis getragen, welches 26 Unternehmen, drei Stiftungen und vier renommierte Hochschulen umfasst. Dazu zählen die Frankfurt School of Finance & Management, die Goethe-Universität Frankfurt, die Johannes Gutenberg-Universität Mainz sowie die TU Darmstadt.
Das gesamte Projekt steht unter der Schirmherrschaft der Ministerpräsidenten von Rheinland-Pfalz und Hessen. Alexander Schweitzer, der rheinland-pfälzische Regierungschef, beschreibt Futury als bedeutenden Knotenpunkt, während Hessens Ministerpräsident Boris Rhein die gelungene Kombination von akademischem Wissen und wirtschaftlicher Realisierung lobt.
Ein ehrgeiziges Ziel verfolgt Futury ebenfalls: Bis zum Jahr 2030 sollen im Rhein-Main-Gebiet 1.000 neue Start-ups entstehen. Hauptaugenmerk liegt dabei auf der Förderung des Gründergeistes an Hochschulen in Zusammenarbeit mit der Wirtschaft. Zugleich bietet die Plattform Unterstützung bei Aspekten wie Finanzierung, Produktentwicklung und Marktzugang.
Erfreuliche Entwicklungen zeigen sich insbesondere im Hochschulumfeld, wenngleich Rheinland-Pfalz und Hessen im bundesweiten Vergleich bislang noch keine führende Rolle innehaben. Dennoch punktet Darmstadt mit seiner hohen Gründungsquote, wie aktuelle Daten belegen.

