FUD dominiert Krypto-Social-Media bei Abverkauf durch Privatanleger

Die Blockchain-Analysefirma Santiment berichtete, dass „FUD die sozialen Medien übernommen hat“, nachdem Bitcoin in der vergangenen Woche um 16% gefallen ist. Der Absturz sei „das Ergebnis von Privatanlegern, die ihre Bestände verkaufen“, und zeige, dass sich Märkte oft entgegen der allgemeinen Marktstimmung bewegen.
Im November erlebten die Kryptomärkte einen Rückgang von 19%, wobei $680 Milliarden den Markt verließen. Im Vergleich dazu war der jüngste Rückgang mit 14% und einem Kapitalabfluss von $440 Milliarden weniger stark, hat die Märkte jedoch auf das Niveau von April 2025 zurückgeworfen.
Erholung in Sicht?
Santiment äußerte die Hoffnung auf eine Erholungsrallye nach den jüngsten negativen Entwicklungen. Bisher gebe es ermutigende Anzeichen, die an frühere Erholungen nach FUD erinnern.
Dennoch gibt es bisher wenige Anzeichen für eine Erholung, da Bitcoin weiterhin auf einem Neunmonatstief von etwa $78.000 und Ether auf einem Bärenmarkttief von etwa $2.300 gehandelt werden.
Ein Analyst von CryptoQuant, bekannt als 'Darkfost', machte den Rekordabfluss von Hebelpositionen im Oktober für den Bärenmarkt verantwortlich. Er betonte, dass die Zerstörung von Liquidität in einem ohnehin unsicheren Marktumfeld nicht förderlich für eine Rückkehr der Spekulation sei, die jedoch ein wesentlicher Bestandteil des Kryptomarktes ist.
Ein anderer Analyst, 'Sykodelic', zeigte sich optimistisch und verwies auf die positive Entwicklung der PMI-Daten im verarbeitenden Gewerbe als gutes Zeichen für die Wirtschaft.
Bitcoin an wichtiger Unterstützungsmarke
Analyst 'Daan Crypto Trades' wies darauf hin, dass die $74.000-Marke eine wichtige Unterstützung darstellt, die in den kommenden Wochen im Auge behalten werden sollte. Ein Unterschreiten dieser Marke könnte weitere Probleme bedeuten.
Zum Zeitpunkt der Berichterstattung wurde Bitcoin bei $78.500 gehandelt, was einem Rückgang von 11% in der Woche und 10% seit Jahresbeginn entspricht.

