Fuchs-Aktie kämpft sich aus dem Tal: Einmal Elan, bitte!
Die Aktien des Schmierstoffherstellers Fuchs stehen derzeit im Rampenlicht der Börsenbeobachter – leider mit einem eher gemischten Schicksal. Nachdem das Unternehmen kürzlich eine Gewinnwarnung ausgesprochen hatte, sahen sich die Anteilsscheine zunächst einmal mit einem drastischen Kursrutsch konfrontiert und fielen am Mittwoch zeitweise um über 15 Prozent auf einen Tiefststand von 39,90 Euro.
Am darauffolgenden Tag war jedoch ein gewisser Aufwärtstrend erkennbar. Die Aktien stiegen wieder auf 41,48 Euro, blieben aber dennoch unter den zwischenzeitlichen Höchstständen. Analysten der Investmentbank Kepler Cheuvreux kritisierten den massiven Kursrückgang als übertrieben, drücken gleichzeitig aber auch aus, dass Skepsis hinsichtlich der neuen Jahresziele von Fuchs angebracht sei.
Um die anvisierten Ziele zu erreichen, wäre es nötig, dass sich das wirtschaftliche Umfeld im zweiten Halbjahr erholt – eine Hoffnung, die derzeit gelinde gesagt etwas ambitioniert wirkt. Die Branchenanalysten von Kepler fuhren daher ihre eigenen Gewinnprognosen für Fuchs bis ins Jahr 2027 um bis zu elf Prozent zurück. Jedoch hat man auch einen Lichtblick: Mit der Herabsetzung des Kursziels auf 42 Euro sahen die Experten am Mittwochabend zumindest moderates Potenzial für eine Erholung und beendeten damit ihre vorherige negative "Reduce"-Bewertung.

