Fortschritte und Herausforderungen bei den Atomverhandlungen: USA und Iran setzen Gespräche fort
In einem diplomatischen Tauziehen der besonderen Art endete die vierte Verhandlungsrunde zwischen den USA und dem Iran in Oman mit gemischten Gefühlen. Der iranische Außenamtssprecher Ismail Baghai, der die dreistündigen Gespräche als sowohl herausfordernd als auch gewinnbringend bezeichnete, unterstrich die Bemühungen beider Parteien, vernünftige und realitätsnahe Lösungsansätze zur Beilegung ihrer Differenzen zu entwickeln.
Während Teheran weiterhin behauptet, kein Atomwaffenprogramm zu verfolgen, bleibt der Verzicht auf ein eigenes ziviles Nuklearprogramm – und insbesondere auf die autarke Urananreicherung – nach wie vor ein heiß umkämpfter Punkt in den Gesprächen. Die USA fordern seit langem genau diesen Verzicht, was Teheran jedoch vehement ablehnt.
Die Hoffnung auf Fortschritt bleibt bestehen, da eine weitere Verhandlungsrunde in Planung ist. Diese wird erneut unter der Schirmherrschaft Omans stehen, wie der Sprecher auf der Plattform X bekanntgab. Anleger und Beobachter werden mit Spannung verfolgen, wie sich die Gespräche weiterentwickeln und ob ein Durchbruch in Sicht ist.

