Flatexdegiro: KI-Sorgen belasten Onlinebroker-Aktie weiter
Die Talfahrt der Flatexdegiro-Aktien setzt sich auch weiterhin fort. Nachdem die Papiere des Onlinebrokers zu Beginn des Monats ein Rekordhoch von über 43 Euro verzeichneten, haben sie nun, infolge eines erneuten Kursrutsches, auf 30,72 Euro nachgegeben – ein Verlust von 29 Prozent. Hauptursache für den Rückgang sind Ängste hinsichtlich der Verdrängung durch Künstliche Intelligenz, die neben vielen anderen Branchen auch die Finanzdienstleister erfasst haben.
Für zusätzliche Unsicherheit sorgte die enttäuschende Prognose, die Flatexdegiro am Vorabend bei der Vorstellung der aktuellen Geschäftszahlen verkündete. Analyst Andrew Lowe von der Citigroup berichtete, dass die Vorhersage für den Gewinn je Aktie im laufenden Jahr acht Prozent unter den Markterwartungen liege. Gleichzeitig hob er hervor, dass Flatexdegiro häufig konservative Ziele ansetzt, was langfristig positive Überraschungen ermöglichen könnte.
Investoren könnten dies als eine vielversprechende Gelegenheit ansehen, günstig einzusteigen, angesichts der potenziellen Korrektur nach oben, die durch die vorsichtige Planung des Unternehmens nicht ausgeschlossen werden kann.

