Explosion bei BASF: Leicht verletzte Mitarbeitende und Kursabfall
Im Stammwerk des Chemiekonzerns BASF in Ludwigshafen ereignete sich eine Explosion mit anschließendem Brand, bei dem 14 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter leicht verletzt wurden. Diese befinden sich vorsorglich in der Werksambulanz, wie eine Sprecherin des Unternehmens in Rheinland-Pfalz mitteilte. Der Brand konnte inzwischen von der Werksfeuerwehr erfolgreich gelöscht werden.
Der Vorfall trug zur Belastung des Aktienkurses von BASF bei, der am Montag stark unter Druck geriet und als Schlusslicht im Dax auf den tiefsten Stand seit Ende November sank.
Um die Umweltauswirkungen des Vorfalls zu überwachen, waren innerhalb und außerhalb des Geländes Umweltmesswagen im Einsatz. Diese identifizierten leicht erhöhte Werte von Kohlenwasserstoffen sowohl innerhalb des Areals als auch in angrenzenden Bereichen. Das Unternehmen betonte jedoch, dass zu keiner Zeit eine Gefährdung für die Bevölkerung bestand. Die Explosion ereignete sich im Südteil des Werkes, einem zentralen Bereich des weltgrößten Chemieunternehmens.

