Evelyn Palla: Hoffnungsträgerin der Deutschen Bahn?
Die kürzlich erfolgte Berufung von Evelyn Palla in den Vorstand der Deutschen Bahn weckt Erwartungen an einen grundlegenden Neustart des Unternehmens. Die gebürtige Südtirolerin bringt wertvolle Erfahrungen von ihrem früheren Arbeitgeber, den Österreichischen Bundesbahnen, mit, die als Vorbild für eine erfolgreiche Sanierung und Modernisierung des deutschen Bahnriesen dienen könnten.
In Österreich sowie bei der Schweizerischen Bundesbahn (SBB) zeigt sich seit Jahren, dass eine hohe Pro-Kopf-Investition in die Schieneninfrastruktur Früchte trägt. Die Stabilität des ÖPNV in diesen Ländern ist eine erfreuliche Folge kontinuierlicher Entwicklungen.
Deutschland hingegen steht vor der Herausforderung, nach Jahrzehnten der vernachlässigten Bahnpolitik unter wechselnden CDU- und SPD-geführten Regierungen diesen Rückstand aufzuholen. Pallas Auftrag wird es sein, die Gleise der Deutschen Bahn auf Zukunft zu stellen und durch ihr Management den Fahrplan hin zu einem zuverlässigeren und finanziell erfolgreichen Bahnbetrieb umzusetzen. Es bleibt abzuwarten, wie sich die neue Stellung der charismatischen Managerin auf die deutsche Bahnlandschaft auswirken wird.

