Europäische Geschlossenheit: Ukraine-Konferenz in London als Schlüssel zur Sicherheit
Die heutige Ukraine-Konferenz in London unter der Leitung des britischen Außenministers David Lammy hat das Augenmerk auf die fundamentale Bedeutung europäischer Sicherheit gelenkt. Die Diskussion dreht sich um weit mehr als um die Zukunft der Ukraine, so Lammy, sondern ist entscheidend für die Stabilität des gesamten Kontinents.
Die Ukraine strebt nach einem gerechten und dauerhaften Frieden, und die Regierungen Europas sind aufgefordert, dieses Anliegen entschlossen zu unterstützen. Zur Konferenz sind Außenminister Johann Wadephul (CDU), sowie Vertreter aus Frankreich, Italien, Spanien, Polen und der EU geladen, um zusammen mit dem ukrainischen Außenminister Andrij Sybiha den seit über drei Jahren andauernden russischen Angriffskrieg zu thematisieren.
Die sogenannte Weimar+-Gruppe, eine Erweiterung des ursprünglichen Weimarer Dreiecks, soll Lösungen erörtern, die Europa wieder näher zum Frieden führen könnten. Diese Beratungsrunde folgt dem Treffen europäischer Staatschefs in Kiew, wo sie mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj eindringlich eine baldige Waffenruhe gefordert haben.
Sollte diese bis Montag nicht erreicht werden, stehen weitere Sanktionen gegen Russland zur Debatte. Putins Antwort war lediglich das Angebot direkter Gespräche. Präsident Selenskyj kündigte an, persönlich mit Putin am Donnerstag in der Türkei über Frieden zu beraten.

