Europäische Aktienmärkte unter Druck: Schwache US-Arbeitsmarktdaten belasten
Die Aktienmärkte in Europa erleben einen Rückschlag, stark beeinflusst von den anhaltenden Unsicherheiten rund um die Zollpolitik der USA. Zu Beginn des Handelstags verzeichneten die Märkte bereits erhebliche Verluste. Als am Nachmittag zusätzlich unerwartet schwache Arbeitsmarktdaten aus den USA bekannt wurden, verstärkte sich der Druck auf die Börsen nochmals.
Der EuroStoxx 50, der bedeutendste Börsenindex der Eurozone, schloss die Woche mit einem Rückgang von 2,90 Prozent und fiel auf 5.165,60 Punkte. Dies markiert die schwächste Woche seit Anfang April, mit einem Wochenverlust von insgesamt 3,5 Prozent.
Teilweise besser hielt sich der britische FTSE 100, der um 0,7 Prozent auf 9.068,58 Punkte zurückging und damit weniger stark betroffen war als seine Pendants in der Eurozone. In der Schweiz ruhten die Handelsaktivitäten aufgrund eines Feiertags, was den Markt vor der Abwärtsdynamik schützte.

