Europa in der Verantwortung: Mehr Engagement für die Ukraine gefordert
Wolodymyr Selenskyj blickt kritisch auf die Unterstützung seiner europäischen Verbündeten. Die oftmals nur rhetorische Solidarität reicht nicht aus, um das von Russland angegriffene Land effektiv zu unterstützen. Europa ist aufgerufen, mehr als nur Worte zu liefern und nicht das Feld den Interessen von Donald Trump zu überlassen, der eher eigennützige Ziele verfolgt als die Werte, für die die Ukraine seit Jahren kämpft.
Eine stärkere Initiative von Europa und Brüssel ist erforderlich: Neben der erfolgreichen finanziellen Stabilisierung der Ukraine sollte der Fokus auf einer verstärkten Unterstützung mit Waffen liegen. Auch sollten Maßnahmen ergriffen werden, um Russland von den Finanzströmen aus Öl und Gas abzuschneiden.
Trotz der sinkenden Mittel in Moskaus Kriegskasse bleibt die Bereitschaft zu größerem Engagement entscheidend. Ein positives Signal sendet Frankreich, das einen Tanker aus Wladimir Putins Schattenflotte aufgebracht hat. Dies ist ein vielversprechender erster Schritt, der weiteren Mut zur Tat nach sich ziehen sollte.

