Europa im Fokus russischer Kritik: Der Kreml schlägt Alarm
Inmitten der anhaltenden Spannungen zwischen der Europäischen Union und Russland erschüttert ein neuer Konflikt das geopolitische Parkett. Der Kreml hat die EU für Pläne stark kritisiert, bei denen zwei Milliarden Euro aus den Erträgen eingefrorener russischer Vermögen für die Drohnenproduktion der Ukraine umgeleitet werden sollen.
Kremlsprecher Dmitri Peskow beschuldigte die EU, unzulässigen Zugriff auf russisches Eigentum zu nehmen, was er in klaren Worten als "Diebstahl" bezeichnete. Peskow warnte eindringlich vor den langfristigen Konsequenzen eines solchen Zuges, der das Vertrauen in Europa dauerhaft beschädigen könnte.
Er sah das fundamentale Prinzip der Unantastbarkeit von Eigentum in Gefahr und prognostizierte, dass dieser Schritt wie ein "Bumerang" zurückschlagen könnte. Der Kreml deutete an, dass Russland rechtliche Schritte gegen die beteiligten Akteure einleiten werde.
Peskow nannte dabei mögliche Verfahren nicht nur gegen Einzelpersonen, sondern auch gegen die involvierten Staaten. Bisher blieb offen, vor welchen Gerichten diese Auseinandersetzungen ausgefochten werden sollen.
Während die EU im Zuge der Sanktionen gegen Russland dessen Vermögen eingefroren hat, hält Russland seinerseits westliche Vermögenswerte in Milliardenhöhe zurück, was die Spannungen zusätzlich verschärft.

