Eurokurs sinkt leicht: US-Dollar zeigt sich robust

Der Euro musste am Dienstag einen leichten Kursverlust hinnehmen. Zuletzt lag der Wert der Gemeinschaftswährung bei 1,1754 US-Dollar, nachdem er am Morgen noch höher notiert hatte. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs auf 1,1757 Dollar fest, im Vergleich zu 1,1766 Dollar am Montag. Demnach kostete ein Dollar 0,8505 Euro, was eine leichte Steigerung gegenüber den 0,8499 Euro vom Vortag darstellt.
Zum Jahresende fehlen spürbare Impulse. Lediglich die Zahlen zu den spanischen Verbraucherpreisen wurden veröffentlicht und zeigten einen leichten Rückgang der Jahresinflationsrate von 3,2 Prozent im Vormonat auf 3,0 Prozent im Dezember. Trotz des erwarteten Rückgangs liegt Spanien damit weiterhin über dem Durchschnitt der Eurozone.
Am Nachmittag erhielt der Dollar Auftrieb durch positive Konjunkturdaten aus den USA. Die Hauspreise entwickelten sich im Oktober stärker als erwartet, und auch ein wirtschaftlicher Indikator für die Region Chicago überraschte im Dezember positiv.
Seit Jahresbeginn hat der Euro gegenüber dem Dollar deutlich zugelegt. Noch im Januar betrug der Kurs etwa 1,04 Dollar.
US-Präsident Donald Trump hat wiederholt Druck auf die US-Notenbank Federal Reserve ausgeübt, um Zinsen zu senken. Für das kommende Jahr werden in den USA weitere Leitzinssenkungen erwartet, während die EZB keine Zinssenkungen in Aussicht gestellt hat, was dem Euro tendenziell Unterstützung bietet. Der EZB-Referenzkurs für den Euro gegenüber anderen wichtigen Währungen wurde festgesetzt bei 0,87120 britischen Pfund, 183,48 japanischen Yen und 0,9293 Schweizer Franken. Der Preis für eine Feinunze Gold stieg um 35 Dollar auf zuletzt knapp 4.367 Dollar.

