Euro setzt seinen Höhenflug fort
Der Euro hat seinen Aufwärtstrend auch am Donnerstag fortgesetzt und erreichte am Morgen einen Wert von 1,1656 US-Dollar, was einen leichten Anstieg im Vergleich zum Mittwochabend darstellt. Damit kann die europäische Gemeinschaftswährung den dritten Handelstag in Folge Gewinne verbuchen.
Der jüngste Anstieg des Euro ist maßgeblich durch eine Schwäche des Dollars begünstigt, die sich in letzter Zeit bemerkbar macht. Der Dollar steht gegenüber den meisten anderen wichtigen Währungen unter Druck. Dies ist auf Spekulationen über möglicherweise weiter sinkende Zinssätze in den USA zurückzuführen, welche die Stimmung auf den Dollar drücken.
Frische Impulse am Devisenmarkt sind derzeit rar gesät. Die vorübergehende Schließung von Regierungsbehörden in den USA, verursacht durch ungelöste politische Differenzen in Handelsfragen, hat zur Folge, dass nur wenige US-Konjunkturdaten zur Verfügung stehen, an denen sich Anleger orientieren könnten.
Aufgrund dieses "Shutdowns" fehlen die offiziellen Konjunkturdaten der US-Regierung. Dennoch stehen Daten zur Verfügung, die nicht durch US-Bundesbehörden erhoben werden. Laut Einschätzungen der Dekabank-Analysten wird diesen Statistiken eine "verstärkte Aufmerksamkeit" zuteil. Die für den Nachmittag erwarteten Stimmungswerte aus der Industrie der Region um Philadelphia gehören zu diesen bedeutenden Daten.

