Euro im Aufwind – Positive Tendenz trotz US-Regierungsstillstand
Der Euro zeigte am Mittwochmorgen im frühen Handel eine leichte Erholung und setzte damit den positiven Trend der letzten Tage fort. Zu Beginn des Handelstages notierte die Gemeinschaftswährung bei 1,1761 US-Dollar und lag somit etwas höher als am Vorabend. Die Europäische Zentralbank hatte den Referenzwert zuvor auf 1,1741 Dollar festgelegt, wobei der Dollar 0,8517 Euro kostete. Die Commerzbank sieht den Euro wieder in einer stabilen Komfortzone.
In den Vereinigten Staaten sorgt der fehlende Konsens im Kongress für einen Regierungsstillstand, da sich Republikaner und Demokraten nicht auf eine Brückenfinanzierung einigen konnten. Der sogenannte 'Shutdown' führt zu einem Auszahlungsstopp bei Bundesausgaben, wodurch zahlreiche Behörden ihren Betrieb einstellen müssen.
Auf der anderen Seite des Atlantiks richten sich die Blicke der Märkte auf die Verbraucherpreise in der Eurozone. Die Helaba prognostiziert eine Inflationsrate von 2,3 Prozent, leicht über dem mittelfristigen Zielwert der Europäischen Zentralbank von zwei Prozent. Dieses Niveau lässt Rückschlüsse auf zukünftige geldpolitische Entscheidungen des Euroraums zu.

