EU reagiert besorgt auf drohende US-Zölle
Inmitten andauernder Zollstreitigkeiten mit den USA warnt EU-Wirtschaftskommissar Valdis Dombrovskis vor einem Anstieg handelspolitischer Spannungen. Obwohl kürzlich vorübergehend eine Reduzierung der angekündigten Zölle auf 10 Prozent für 90 Tage festgelegt wurde, bleibt die Lage laut Dombrovskis unbeständig. Die EU habe unterdessen höhere Zölle auf Aluminium und Autos bereits erfahren müssen, was die wirtschaftliche Unsicherheit verstärke.
Dombrovskis hebt die damit verbundenen makroökonomischen Risiken hervor, die sich in ungleichmäßiger Weise auf die Wirtschaftskraft der EU und der USA auswirken könnten. Er betont, dass eine Zusammenarbeit mit den USA bevorzugt werde, um konstruktive Lösungen zu erarbeiten, doch die EU sei gleichsam bereit, die Interessen ihrer Wirtschaft entschlossen zu verteidigen.
Zuletzt hatte US-Präsident Donald Trump nach marktwirtschaftlichen Turbulenzen eine temporäre Atempause von 90 Tagen für verschiedene Zollmaßnahmen gewährt. Der Präsident der Eurogruppe, Paschal Donohoe, zeigt sich trotz der Herausforderungen optimistisch und lobt die Koordination innerhalb der Eurozone. Dennoch bleibt die Unsicherheit bestehen, insbesondere hinsichtlich der langfristigen wirtschaftlichen Auswirkungen.

