EU plant weiteres Sanktionspaket gegen Russland: Herausforderungen bleiben
Die Europäische Union steht offenbar kurz vor einem weiteren Schritt, um den Druck auf Russland zu erhöhen. Es wird erwartet, dass ein neues Sanktionspaket gegen Russland noch im September auf den Tisch kommt. Dies verkündete eine Sprecherin der EU-Kommission, die ihre Hoffnung äußerte, dass das Paket im kommenden Monat verabschiedet werden könnte.
Bislang bleiben die genauen Inhalte des Sanktionspakets jedoch unter Verschluss. Die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas hatte kürzlich nach einer Beratung mit den EU-Außenministern in Aussicht gestellt, dass es bald ein 19. Paket von Strafmaßnahmen geben soll.
Ziel dieser Maßnahmen ist es, Russland weiter in die Schranken zu weisen und dem Land die Fortsetzung seines militärischen Engagements in der Ukraine zu erschweren. Die Sanktionen müssen dabei von allen Mitgliedstaaten einstimmig abgesegnet werden – ein Prozess, der in der Vergangenheit nicht ohne Reibungen abgelaufen ist.
Besonders herausfordernd ist die Koordination unter den Mitgliedstaaten, da es auch schon zu Blockaden durch einzelne Länder wie Ungarn und die Slowakei gekommen ist. Ob der geplante Zeitplan eingehalten werden kann, bleibt ungewiss, jedoch ist der politische Wille klar erkennbar.

