EU-Kommission setzt auf Umwelt- und Gesundheitsvorsorge – Beschränkung von PFAS in Feuerlöschschäumen beschlossen
Die Europäische Kommission hat im Rahmen ihrer Bemühungen um den Schutz von Mensch und Natur die Nutzung von sogenannten Ewigkeitschemikalien, genauer PFAS (Per- und Polyfluoralkylsubstanzen), in bestimmten Feuerlöschschäumen reglementiert. Diese Entscheidung zielt darauf ab, die Risiken zu minimieren, die diese persistenten Chemikalien für Umwelt und Gesundheit darstellen.
Feuerlöschschäume galten bisher als wesentliche Quelle der PFAS-Verseuchung innerhalb der Europäischen Union. Ohne die kürzlich eingeführte Beschränkung würden schätzungsweise jedes Jahr etwa 470 Tonnen dieser Substanzen die Umwelt belasten, was zu einer Verschmutzung von Boden und Gewässern führen könnte. Die neue Regelung dient zudem dem besseren Schutz der Feuerwehrleute, die bei ihrem Einsatz mit diesen Stoffen in Berührung kommen könnten.
Erfreulicherweise gibt es bereits verfügbare PFAS-freie Alternativen, die eine Umstellung ermöglichen. Die EU-Kommission hat großzügige Übergangsfristen zwischen einem Jahr und einem Jahrzehnt eingeräumt, um eine sukzessive Anpassung an die neuen Regelungen zu gewährleisten und dabei den betrieblichen Ablauf nicht zu stören. Die Maßnahmen unterstreichen das Engagement der EU, nachhaltige Lösungen zur Schadstoffminimierung anzustreben und langfristig positive Effekte für Umwelt und Gesundheit zu bewirken.

