Eskaliertes Säbelrasseln: Der Nahe Osten in angespannten Zeiten
Erneut wurden aus dem angespannten Gazastreifen Raketen auf Israel abgefeuert, wie die israelische Armee bekannt gab. Die Luftwaffe konnte das Geschoss noch im eigenen Luftraum abfangen, Verletzungen gab es glücklicherweise nicht. Vorausgegangen war ein Raketenalarm, der die Anwohner in der Nähe der Grenze alarmierte. Die Armeesprecher forderten die Bewohner bestimmter Stadtteile von Nuseirat im Zentrum des Gazastreifens in arabischer Sprache zum Ausweichen auf, während sie gleichzeitig mit entschlossenen Vergeltungsschlägen gegen alle Raketenabschussorte drohten.
Gleichzeitig setzt Israel seine Bemühungen fort, die sogenannte "Sicherheitszone" in Gaza-Stadt im Norden des Streifens auszubauen. Laut Armeesprecher wurden dabei Dutzende Mitglieder der islamistischen Hamas eliminiert und strategische Beobachtungsposten zerstört. Verteidigungsminister Israel Katz hatte bereits zuvor signalisiert, den Militäreinsatz intensivieren zu wollen. Ziel ist die Eroberung strategisch wichtiger Gebiete im Gazastreifen, um diese in israelische "Sicherheitszonen" zu verwandeln.

