Eskalation im Nahen Osten: Israels Luftangriff auf Gaza
In einer erneuten Eskalation im Nahen Osten hat die israelische Luftwaffe eine Kommandozentrale der Hamas im Gazastreifen ins Visier genommen. Laut israelischen Angaben befand sich die Einrichtung in der Stadt Gaza, in einem Gebäude, das ehemals als Schule genutzt wurde. Der Angriff in der Nacht führte nach palästinensischen Berichten tragischerweise zum Tod von mindestens 36 Menschen, darunter vielen Frauen und Kindern. Zahlreiche Personen wurden verletzt, und die palästinensische Nachrichtenagentur Wafa berichtete, dass das Gebäude von Vertriebenen als Unterkunft genutzt wurde.
Der Angriff verursachte massive Brände, die auch Zelte auf dem Gelände in Flammen aufgehen ließen. Viele der dort untergebrachten Menschen erlitten schwere Verbrennungen. Bisher konnten die Informationen der beteiligten Parteien nicht unabhängig verifiziert werden. In sozialen Medien kursierten zudem Videos, die angeblich die Rettung eines verletzten Mädchens aus den Trümmern zeigen, jedoch fehlt auch hier noch die unabhängige Bestätigung der Echtheit.
Laut israelischen Militärangaben richtete sich der Angriff gegen Mitglieder der Hamas und des Islamischen Dschihad, die dort Angriffe auf israelische Truppen und das israelische Staatsgebiet geplant haben sollen. Israels Armee betonte, vor dem präzisen Angriff diverse Vorsichtsmaßnahmen zur Minimierung der Gefährdung von Zivilisten getroffen zu haben. Gleichzeitig warf das Militär den Terrororganisationen einen systematischen Missbrauch ziviler Infrastruktur vor, was gegen internationales Recht verstoße.

