Eskalation im Nahen Osten: Iranische Gegenoffensive gegen US-Einrichtungen droht
In einem sich rapide zuspitzenden Spannungsfeld im Nahen Osten steht offenbar ein direkter Angriff des Irans auf US-Militärstützpunkte unmittelbar bevor. Einem aktuellen Medienbericht zufolge sei der Iran entschlossen, Vergeltung für die jüngsten US-Luftangriffe auf seine Atomanlagen zu üben. "Amwaj.media" zitierte eine hochrangige Quelle in Teheran, die von einem bevorstehenden Angriff innerhalb weniger Stunden spricht.
Nach US-Angaben hatten amerikanische Streitkräfte am Sonntag gezielt iranische Atomanlagen in Fordo und Natans mit hochpräzisen bunkerbrechenden Bomben angegriffen. Zusätzlich wurde die Anlage in Isfahan von einem U-Boot aus mit Marschflugkörpern unter Beschuss genommen. Diese offensiven Schritte der USA führten zu massiven Spannungen, und iranische Militärvertreter beschworen den Willen zur Vergeltung.
Generalstabschef Abdolrahim Mussawi verurteilte die Aktionen der USA scharf und stellte sie als einen verzweifelten Akt von US-Präsident Donald Trump dar, dessen Ziel es sei, den israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu zu unterstützen. Die Vergeltung gegen Netanjahu sei unausweichlich, erklärte Mussawi entschlossen.
Die geografische Nähe zahlreicher US-Militärstützpunkte im Nahen Osten – insbesondere in Ländern wie Bahrain und Katar – könnte diese zu potenziellen Zielen machen. Als Präventivmaßnahme hat Katar bereits seinen Luftraum für den zivilen Luftverkehr geschlossen. Rund 40.000 US-Soldatinnen und -Soldaten sind in der gesamten Region stationiert, und die brisante Frage bleibt, in welcher Form der Iran seine Drohkullise in tatsächliche Aktionen umsetzt.

