Eröffnungsshow der Gamescom: Ein Fest für Gaming-Enthusiasten
Die Gamescom feierte ihren Auftakt in Köln mit einer beeindruckenden Präsentation von künftigen Video- und Computerspielen, die sowohl actiongeladen als auch düster ausfielen. Vor etwa 5.000 begeisterten Fans wurden neue Spieletrailer vorgestellt, darunter auch das lang ersehnte "Call of Duty - Black Ops 7", das Spieler in eine apokalyptische Zukunft versetzt, wo sie gegen finstere Mächte antreten müssen. Epische Schlachten lieferten Titel wie "World of Warcraft - Midnight", wo Elfen gegen brutale Kreaturen kämpfen, und "Bloodlines 2", das Vampiren ein neues Kapitel widmet. Mit einer Neuauflage von "Resident Evil" unter dem Titel "Requiem" wurden auch alte Klassiker wiederbelebt.
Die gezeigten Spiele sollen noch in diesem oder erst im Jahr 2026 erscheinen, doch schon jetzt die Vorfreude der Fans steigern. „Gaming war noch nie dynamischer als derzeit“, lobte Moderator Geoff Keighley die Branche, die dank neuer Technologien zunehmend visuell beeindruckendere Spiele bietet.
Co-Moderatorin Eefje Depoortere, besser bekannt als Sjokz, freute sich auf die kommenden Tage, an denen Tausende von Fans in den Messehallen erwartet werden, um die neuesten Spiele auszuprobieren. In diesem Jahr sind über 1.500 Aussteller vertreten, ein neuer Rekord für die Gamescom. Auch Streaming-Giganten wie Netflix, Disney+ und Paramount+ nutzen das Event, um ihre erweiterten Entertainment-Angebote zu präsentieren und ihr Zielpublikum mit neuen Games zu begeistern. Amazon Prime stellte die zweite Staffel der Serie "Fallout" vor, basierend auf dem gleichnamigen Videospiel. Ein Highlight der Show war das drollige und nostalgische "Lego Batman: Legacy of the Dark Knight", das Batman-Figuren als Lego-Charaktere zeigt. Der charmante Retro-Look von "Death by Scrolling" von Ron Gilbert erweckt Erinnerungen an die Gaming-Ära der 90er Jahre.
Die eigentliche Messe beginnt am Mittwoch und dauert bis Sonntag, wobei die Gänge der Messehallen voraussichtlich wieder geschäftig belebt sein werden. Vergangenes Jahr zog die Gamescom 335.000 Besucher an. Erwartet werden in diesem Jahr auch prominente Gäste wie Forschungsministerin Dorothee Bär und NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst.

