Entwicklungsminister will "Pariser Abkommen für den Artenschutz"
20. März 2021, 01:00 Uhr · Quelle: dts Nachrichtenagentur
Berlin (dts) - Zum Internationalen Tag des Waldes am Sonntag hat Bundesentwicklungsminister Gerd Müller (CSU) ein Artenschutz-Abkommen nach Vorbild des Pariser Klimavertrags gefordert. "Wir brauchen ein `Paris-Abkommen` für den Artenschutz", sagte er den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Samstagausgaben). "Denn Wälder sind auch Lebensräume: Weltweit leben 300 Millionen Menschen von und mit dem Wald. Sie bieten drei Vierteln aller Tier- und Pflanzenarten auf der Erde eine Heimat."
Dieses Welterbe müsse man konsequent schützen. Der Waldverlust sei weiterhin "alarmierend hoch", sagte Müller: "Jedes Jahr verschwinden von der Erde rund zehn Millionen Hektar Wald - das ist fast ein Drittel der Fläche von Deutschland." Schuld daran sei vor allem die Abholzung für den Anbau von Soja- und Palmölplantagen. Notwendig sei daher "eine streng überwachte Zertifizierung und ein Importverbot für Soja, das auf gerodeten Waldflächen angebaut wurde".
Dieses Welterbe müsse man konsequent schützen. Der Waldverlust sei weiterhin "alarmierend hoch", sagte Müller: "Jedes Jahr verschwinden von der Erde rund zehn Millionen Hektar Wald - das ist fast ein Drittel der Fläche von Deutschland." Schuld daran sei vor allem die Abholzung für den Anbau von Soja- und Palmölplantagen. Notwendig sei daher "eine streng überwachte Zertifizierung und ein Importverbot für Soja, das auf gerodeten Waldflächen angebaut wurde".

