Enttäuschung für Struff - Altmaier und Friedsam weiter

French Open
Foto: Frank Molter/dpa
Musste sich bei den French Open nach fünf Sätzen in der ersten Runde geschlagen geben: Jan-Lennard Struff.
Jan-Lennard Struff kann bei den French Open seine starke Form nicht bestätigen. Tatjana Maria kassiert fast die Tennis-Höchststrafe. Zwei andere deutsche Profis machen es besser.

Paris (dpa) - Jan-Lennard Struff hat nach seinem zwischenzeitlichen Aufstieg zur deutschen Nummer eins direkt zum Auftakt der French Open eine herbe Enttäuschung kassiert.

Anders als Daniel Altmaier und Anna-Lena Friedsam scheiterte der 33 Jahre alte Tennisprofi aus Warstein beim Sandplatz-Klassiker von Paris direkt in der ersten Runde. Struff unterlag mit 5:7, 6:1, 3:6, 6:3, 1:6 dem Tschechen Jiri Lehecka, er war zum ersten Mal in seiner Karriere bei einem Grand-Slam-Turnier gesetzt gewesen. «Natürlich tut es richtig weh. Ich wäre gerne deutlich weitergegangen hier», sagte Struff niedergeschlagen. 

Klatsche für Maria, Altmaier souverän

Nachdem Tatjana Maria mit 0:6, 1:6 gegen die Brasilianerin Beatriz Haddad Maia eine heftige Klatsche kassierte, machten es zwei andere deutsche Profis besser: Altmaier setzte sich souverän mit 6:3, 6:4, 6:4 gegen den Schweizer Marc-Andrea Hüsler durch. Der 24-Jährige aus Kempen bescheinigte sich eine «von Anfang bis Ende ordentliche» Vorstellung. Altmaier trifft beim Sandplatzklassiker in Paris nun auf den an Position acht gesetzten Italiener Jannik Sinner.

Friedsam rang die Japanerin Nao Hibino mit 6:3, 3:6, 6:4 nieder. Die 29-Jährige steht zum zweiten Mal nach 2015 bei den French Open in der zweiten Runde und bekommt es nun mit der Russin Jekaterina Alexandrowa zu tun.

Der verflixte fünfte Satz

Struff lag mit 1:2-Satzrückstand auch im vierten Durchgang bereits mit einem Break hinten, holte sich jedoch fünf Spiele in Serie. Im letzten Satz ging jedoch gar nichts mehr, kopfschüttelnd saß der Sauerländer verzweifelt auf der Bank des Außenplatz 13. «Struffi hätte ich gerne noch ein paar Matches gesehen, aber er hat zumindest bis zum Ende gekämpft», sagte Eurosport-Experte Boris Becker.

Auf dem Weg zum Sandplatz-Klassiker hatte er mit dem Finaleinzug beim Masters-1000-Turnier in Madrid den größten Erfolg seiner Karriere gefeiert. Bis Montag hatte sogar zeitweise Alexander Zverev als topplatzierter deutscher Spieler in der Weltrangliste abgelöst.

Damit hat bei den deutschen Herren bislang nur Altmaier die zweite Runde erreicht. Zverev steigt am Dienstag gegen den Südafrikaner Lloyd Harris in das Turnier ein. Von den acht gestarteten deutschen Tennisprofis schieden hingegen neben Struff und Maria auch Oscar Otte und Jule Niemeier aus.

Wimbledon-Halbfinalistin Maria war über das Ergebnis untröstlich: «So eine Niederlage tut auf jeden Fall weh», sagte die zweifache Mutter. «Es ist hart, weil ich eigentlich gut trainiert habe und gut drauf war.»

Tennis / WTA / ATP / French Open / International / Frankreich / Deutschland
29.05.2023 · 22:28 Uhr
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