Entspannung und Erfrischung am Arbeitsplatz

Mit einer alten Kaffeemaschine ist es heute an vielen Arbeitsplätzen nicht mehr getan. Seit Mitarbeiterzufriedenheit als ein Effizienzkriterium von Unternehmen entdeckt wurde, geben sich viele Betriebe alle Mühe, mit kleinen und größeren Annehmlichkeiten Ihre Mitarbeiter bei Laune zu halten. Denn Leistungsfähigkeit und Kreativität fordern nicht nur Kopf oder Hände, sondern die ganze Person, - und die hat Bedürfnisse.
Kaffeevollautomaten machten den Anfang
Die alte Kaffeemaschine wurde vielerorts längst durch einen Vollautomaten ersetzt, der nun wahlweise Espresso, Cappuccino oder Latte Macchiato serviert. Ein Automat mit Schoko- und Müsliriegeln hat Einzug gehalten, vieler Orts auch ein kleines Obstbuffet. Wasserspender sprudeln auf jeder Etage. Der alte Blechkühlschrank wurde durch eine beleuchtete Glasvitrine ersetzt. Hier funkeln nun gesunde Säfte neben Cola und Malzgetränken.
Relaxing Zone und Sport für die Energie
Das eine Unternehmen bietet eine Chill-Out-Lounge für die kleine Erholung, das andere hat Tischkicker und Ping-Pong-Platte aufgestellt. Mitunter zählen Fitnessgeräte zum Wellness-Programm, andere Betriebe bieten Yoga oder Betriebssport. Employer Branding nennt das Marketing diese Maßnahmen, die ein Unternehmen attraktiv für Mitarbeiter und künftige Talente machen sollen. Denn in Zeiten von Fachkräftemangel ist Fluktuation ein zunehmender Kostenfaktor. Ein gutes Arbeitsplatzimage lockt hingegen auch Profis von der Konkurrenz an.
Das Design kommt durch die Küche
Natürlich gehören noch weitere Faktoren wie Bezahlung, Zeitmanagement oder Mitsprache zur modernen Work-Life-Balance, in den Fluren der Betriebe breitet sich auch immer mehr Lifestyle aus. IT und Kaffeeautomaten waren der Anfang, mittlerweile gibt es Designerküchen in Unternehmen, in denen nicht mehr die Mikrowelle, sondern der Kühlschrank im Zentrum steht.
Die miefige Kühlbox ist Vergangenheit
Aber ist das überhaupt noch ein Kühlschrank? Matt-schwarz oder gebürsteter Chrom, gewölbte Glastüre und beleuchtete Auslagen, - ob Getränkekühlschrank oder Lebensmittelvitrine -, viele Kühlaggregate gleichen heute eher einem Schaufenster im Delikatessgeschäft. Das erleichtert den Zugriff, zumal inzwischen viele Unternehmen ihre Kühlschränke gratis bestücken. Die Zeiten der beschrifteten Joghurts, der verdorbenen Milchtüten und herrenlosen Käsereste sind vorbei.
Getränkekühlschränke als Energietankstellen
Das ist gut so, denn mittlerweile stehen diese glänzenden Energiespender auch auf den Fluren, neben Fahrstühlen oder in Werkstätten. Über Kühlmöbelhändler wie Kälte Berlin lässt sich nicht nur ein edler Getränkekühlschrank kaufen. Von der Eistheke über die Saladette bis zum Bier- oder Weinkühler hält nach und nach das gesamte Gastro-Equipment Einzug in Betriebsetagen, - immer noch praktisch, aber zunehmend von feinem Design.
Employer Branding beginnt mit einem gefüllten Kühlschrank
Arbeitgeber müssen diese gestiegenen Ansprüche bei Ihrer Workplace-Gestaltung frühzeitig beachten, damit kein altbackener Style das Markenimage trübt. Bei Boni, Benefits und Entspannungszonen haben Unternehmen durchaus noch Gestaltungsspielräume. Doch beim Kaffeeautomaten und dem Getränkekühlschrank verstehen moderne Arbeitnehmer keinen Spaß mehr.

