Entspannung an den Finanzmärkten trotz leichter Einbußen bei Staatsanleihen
Die deutschen Staatsanleihen erlitten am Mittwoch einen marginalen Rückgang. Der Euro-Bund-Future, ein essenzieller Indikator am Markt, sank um 0,03 Prozent auf 130,57 Punkte.
Parallel dazu verharrte die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen bei 2,60 Prozent. Die generelle Zuversicht unter Investoren verringerte die Anziehungskraft sicherer Staatsanleihen.
Einen wesentlichen Einfluss hatte die Bekanntgabe von US-Präsident Donald Trump über den erfolgreichen Abschluss eines Handelsabkommens mit Japan. Trump verkündete in den sozialen Medien eine Übereinkunft über 15-Prozent-Zölle auf japanische Produkte, nachdem zuvor weitaus höhere Zölle von 25 Prozent in Aussicht gestellt worden waren.
Diese Handelsvereinbarung führte auch zu einem signifikanten Verlust bei japanischen Staatsanleihen, gepaart mit einem Anstieg der Renditen für japanische Staatsanleihen. Die Renditen kletterten für die zehnjährige Laufzeit auf nahezu 1,60 Prozent, den höchsten Stand seit 2008.
Die Deutsche Bank wies außerdem auf eine unterdurchschnittlich verlaufene Auktion japanischer Anleihen mit einer Laufzeit von 40 Jahren hin. Diese schwache Nachfrage befeuerte die Renditeentwicklung weiter.

