Entsetzen über tödlichen Angriff: DB-Regio spricht von beispiellosem Vorfall
Der tragische Tod eines Zugbegleiters infolge eines Angriffs zieht tiefe Bestürzung bei der Deutschen Bahn (DB) nach sich. Nach aktuellem Stand ist dies das erste Mal, dass ein solcher Vorfall in dieser Schwere registriert wurde. Eine Bahnsprecherin bestätigte, dass es bisher keinen vergleichbaren Fall gegeben habe, in dem ein Bahnmitarbeiter während der Dienstausübung Opfer eines tödlichen Gewaltakts wurde.
In Mannheim hielt Harmen van Zijderveld, Mitglied des Vorstands von DB-Regio, eine Gedenkveranstaltung ab, um des verstorbenen Zugbegleiters Serkan C. zu gedenken, dessen Einsatzstelle sich dort befand. Auf der Plattform Linkedin sprach van Zijderveld von der bleibenden Erinnerung an einen persönlich gekannten Freund für viele der Anwesenden.
Zusätzlich hob van Zijderveld hervor, dass die Deutsche Bahn ihre Mitarbeitenden in Gefahrensituationen keinesfalls im Stich lasse. Durch Schulungen zur Deeskalation und die Ausstattung mit Bodycams für Interessierte, versucht das Unternehmen, die Sicherheit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu erhöhen. Dennoch musste er die bedauerliche Realität anerkennen, dass es, wie im aktuellen Fall, keine absolute Sicherheit gegen derart unerbittliche Gewalt geben könne.

