Empörung über Vorstoß aus Union gegen Spielplätze
10. Februar 2011, 17:04 Uhr · Quelle: dpa
Berlin (dpa) - Ein Vorstoß aus der Senioren-Union gegen Kitas und Kinderspielplätze in Wohngebieten hat für eine Welle der Empörung gesorgt. Vor 50 Jahren wäre so etwas nicht vorgekommen, jetzt würden die Kinder bei uns ausgegrenzt. Das sagte der Präsident des Kinderschutzbundes, Heinz Hilgers, der «Neuen Osnabrücker Zeitung». Die CDU distanzierte sich von der nordrhein-westfälischen Senioren- Union. Deren Landeschef Leonhard Kuckart findet die Pläne der Bundesregierung verfassungswidrig, Kitas und Spielplätze auch in reinen Wohngebieten grundsätzlich zu erlauben.

