Elon Musk: Politisches Engagement und die Kontroverse mit Mark Cuban
Elon Musk, bekannt für seine disruptive Innovationskraft in Branchen von Elektrofahrzeugen bis hin zu Raketenstarts mit SpaceX, hat zuletzt mit seinem politischen Engagement für Schlagzeilen gesorgt. Besonders sein Verhältnis zu Donald Trump sorgt für kritische Stimmen – unter anderem von Mark Cuban, einem weiteren prominenten Unternehmer.
In einem aktuellen Interview zog Cuban offen in Zweifel, wie sinnvoll Musks enge Zusammenarbeit mit Trump tatsächlich ist. Dabei deutet das Verweilen in einem luxuriösen Cottage in Trumps Anwesen Mar-a-Lago auf Musks Nähe zu politischen Machtkreisen hin. Musk soll dort an Treffen zur Auswahl von Regierungspositionen und zur Gestaltung republikanischer Strategien teilnehmen.
Cuban betonte das Paradoxe an Musks Kurswechsel: Die Hauptkundschaft von Tesla, umweltbewusste Konsumenten, vertritt oft Werte, die sich mit Trumps politischen Positionen nicht decken. Musks enger Schulterschluss mit den Republikanern könnte somit genau jene Zielgruppe entfremden, die Tesla groß gemacht hat.
Scharfsinnig merkte Cuban an, dass Musks Einfluss auf Trump für ihn möglicherweise eine wertvollere Perspektive darstellt, als es Umsatzsteigerungen bei Tesla je könnten. Er sprach von der Macht, die derjenige ausübt, der Trump beeinflussen kann – ein "Puppenmeister" in seiner wortgewandten Darstellung. Diese Macht korrumpiere möglicherweise sogar Musks unternehmerische Verantwortung.
Mit rund 277 Millionen Dollar, die Musk laut Berichten in pro-Trump-Bemühungen investierte, scheint sich seine Prioritätenliste deutlich zu erweitern. Cuban sieht darin weniger ein unternehmerisches Streben, sondern vielmehr eine Ambition nach Macht – eine Ambition, die sich auch in Musks Äußerungen und Kommentaren widerspiegelt.

