Eisiges Intermezzo: Der Fernverkehr der Deutschen Bahn nimmt wieder Fahrt auf
Der Wintereinbruch durch das Tief "Leonie" hat den Fernverkehr der Deutschen Bahn empfindlich gestört, doch die Lage entspannt sich spürbar. Laut einem aktuellen Bahnsprecher-Bericht kehrt der Fernverkehr allmählich in den normalen Betriebsmodus zurück, auch wenn auf einigen Strecken noch Einschränkungen bestehen.
Besonders betroffen war der Verkehr Richtung Ostsee, der nun zumindest teilweise wiederaufgenommen wurde, wenn auch mit einigen Hürden. Dennoch gibt es noch Herausforderungen zu bewältigen, insbesondere im Nordosten Deutschlands.
Dort sorgen vereiste Oberleitungen weiterhin für Ausfälle einzelner Verbindungen, etwa zwischen Berlin und Rostock sowie Stralsund und zwischen Berlin und Binz. Diese Ausfälle erinnern eindringlich an die Macht der Natur und die Notwendigkeit umfassender Vorbereitungen für solche Wetterkapriolen.
Derweil müssen Reisende auf anderen Strecken mit leichten Verspätungen von fünf bis zehn Minuten rechnen. Die vergangenen Tage sahen im Rhein-Main-Gebiet, in den Regionen um Stuttgart und Ulm sowie auf der Strecke Hamburg - Hannover zahlreiche Zugausfälle. Auch in den Regionen rund um Erfurt, Leipzig und Dresden kam es zu Beeinträchtigungen. Die Deutsche Bahn arbeitet weiterhin daran, die vollständige Normalität schnellstmöglich wiederherzustellen.

